Minimale Geodatenmodelle (MGDM)

Das GeoIG und seine Ausführungsverordnungen verpflichten die zuständigen Stellen, die Geobasisdaten in ihrem Zuständigkeitsbereich zu harmonisieren und minimale Geodatenmodelle (MGDM) für die einzelnen Geobasisdatensätze zu definieren respektive die Geobasisdaten in diesen Modellen bereit zu stellen.

Ziel der Modellierung von Geobasisdaten nach Bundesrecht sind konzeptionelle Geodatenmodelle, die eine systemunabhängige Dokumentation der Daten bilden und dem Austausch der Geodaten dienen. Die MGDM sollen die Anforderungen an einen sinnvoll machbaren Ausgleich zwischen minimalem Aufwand und maximalem Nutzen erfüllen, praxistaugliche sein und die Verbindung zwischen Vollzugspraxis und Informationstechnologie darstellen.

Die Geobasisdaten des Bundesrechts sind im Geobasisdatenkatalog des Bundesrechts festgelegt. Die „Sammlung der Geobasisdatensätze des Bundesrechts“ enthält zu jedem Eintrag des juristischen Katalogs (Geobasisdatenkatalog des Bundesrechts) alle entsprechenden physisch vorhandenen beziehungsweise in Erarbeitung stehenden Geobasisdatensätze und listet die Links zum minimalen Geodatenmodell und zur Modelldokumentation oder die Ansprechperson der Fachinformationsgemeinschaft (FIG) auf. Die Sammlung bildet einen integralen Bestandteil des Zeitplans für die Einführung der „Minimalen Geodatenmodelle“, der als Weisung für die Bundesstellen von der GKG am 26. August 2009 erlassen worden ist.

Modell-Repository

Vorhandene minimale Geodatenmodelle (INTERLIS-Modelldateien) sind als http-Ressource in der Datenmodellablage publiziert und sind unter http://models.geo.admin.ch verfügbar.

Anleitung und Empfehlungen

Dokumente zur Unterstützung bei der Modellierung:

Dieses Dokument wird zurzeit nicht nachgeführt. Ergänzend wird auf die Empfehlungen bei den "Hilfsmitteln für die Geodatenmodellierung" unter https://www.geo.admin.ch/de/geoinformation-schweiz/geobasisdaten/geodata-models.html hingewiesen.

Empfehlung zur Erarbeitung von Darstellungsmodellen zu MGDM (Unterstützt die FIGs bei der Definition von Darstellungsmodellen)