Das Bundesgesetz über Geoinformation vom 5. Oktober 2007 (GeoIG) bezweckt, dass Geodaten über das Gebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft den Behörden von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Wissenschaft für eine breite Nutzung, nachhaltig, aktuell, rasch, einfach, in der erforderlichen Qualität und zu angemessenen Kosten zur Verfügung stehen.

Bund und Kantone, zusammen mit den Städten und Gemeinden, aber auch Dachverbände und weitere öffentliche und private Betriebe, erachten die fachübergreifende Zusammenarbeit im Bereich Nationale Geodateninfrastruktur (NGDI) als strategisch wichtig. Durch die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen sollen die Kohärenz, die Effektivität und die Effizienz in der Wertschöpfung der vorhandenen Geodaten erhöht werden.

Für eine nachhaltige Finanzierung der NGDI wurden 3 Mio. aus dem Transferkredit der amtlichen Vermessung und des ÖREB-Katasters in das Globalbudget von swisstopo verschoben. Mit der unveränderten Genehmigung des Globalbudgets und des Transferkredits hat das Parlament im Dezember 2018 die Verschiebung implizit gutgeheissen. Somit stehen ab 2019 unbefristet jährlich 3 Mio. zweckgebunden für die NGDI im Globalbudget von swisstopo zur Verfügung. Einzig allfällige künftige Kürzungs- oder Sparauflagen des Parlaments, die das Globalbudget von swisstopo betreffen, könnten zu einer Reduktion der «Zweckgebundenen NGDI-Mittel» führen.